Für Hundepfoten ist der Winter eine harte Zeit. Streusalz greift die Hornhaut der Ballen an, Splitt kann kleine Verletzungen verursachen, und zwischen den Zehen bilden sich bei langem Fell Eisklumpen. Drinnen trocknet dann die Heizungsluft die strapazierten Ballen weiter aus.
Was ein Pfotenbalsam leistet
Ein Pfotenbalsam legt sich als dünner, fettender Film über die Ballen. Vor dem Spaziergang soll er Salzlauge und Nässe von der Haut fernhalten, danach pflegt er die Ballen und hält sie geschmeidig. Er ist ein Pflegeprodukt und ersetzt keine tierärztliche Behandlung – bei Verletzungen oder Entzündungen gehört dein Tier in die Tierarztpraxis.
Zwei Balsame, zwei Ansätze
Der GREENDOOR Bio-Pfotenbalsam kommt mit nur vier Zutaten aus, ist wasserfrei, vegan und ohne Parfum – günstig und ideal für die tägliche Runde. Der PawSono Pfoten- und Nasenbalsam ist reichhaltiger, enthält zusätzlich Sheabutter und Aloe Vera und ist auch für trockene Hundenasen gedacht. Beide sind laut Hersteller unbedenklich, wenn dein Tier sie ableckt.
Eine kleine Routine nach dem Spaziergang
Der beste Balsam hilft wenig, wenn Salzreste auf den Pfoten bleiben. Spüle die Pfoten nach jedem Winterspaziergang kurz mit lauwarmem Wasser ab, trockne sie gründlich – auch zwischen den Zehen – und pflege sie dann. Bei langhaarigen Hunden lohnt es sich, das Fell zwischen den Ballen kurz zu halten, damit sich weniger Eis festsetzt.