Ein kalter Wintermorgen, ein wichtiger Termin – und der Motor gibt nur noch ein müdes Klicken von sich. Fast jeder Autofahrer kennt diese Situation oder hat davon gehört. Früher hieß das: Nachbarn fragen, Starthilfekabel suchen, zweites Auto daneben parken. Heute gibt es eine elegantere Lösung.
Was ist eine Starthilfe-Powerbank?
Eine Starthilfe-Powerbank – auch Jump Starter oder Booster genannt – ist ein kompakter Lithium-Akku mit zwei Klemmen. Er liefert für wenige Sekunden einen sehr hohen Strom, genug, um den Anlasser zu drehen und den Motor zu starten. Kompakte Geräte passen ins Handschuhfach, kräftigere Modelle für große Motoren sind schwerer und finden eher im Kofferraum Platz.
Warum gerade im Winter?
Bei Kälte sinkt die verfügbare Leistung einer Autobatterie deutlich. Gleichzeitig braucht der Motor mehr Kraft zum Starten, weil das Öl zäher ist. Kommen Kurzstrecken, eine ältere Batterie oder viele elektrische Verbraucher hinzu, reicht die Ladung irgendwann nicht mehr. Genau dann ist ein Starthilfegerät Gold wert.
So funktioniert die Anwendung
Die Bedienung ist einfach, sollte aber in der richtigen Reihenfolge erfolgen: Zündung und Verbraucher ausschalten, rote Klemme an den Pluspol, schwarze Klemme an Masse oder den Minuspol, Gerät einschalten, Motor starten. Anschließend das Gerät ausschalten und die Klemmen in umgekehrter Reihenfolge lösen, also zuerst die schwarze, dann die rote. Halte dich dabei immer an die Bedienungsanleitung deines Geräts und deines Fahrzeugs.
Mein Ansatz
Ich stelle hier keine Laborergebnisse vor, sondern zeige dir, worauf es laut Herstellerangaben und gängigen Kaufkriterien ankommt. So kannst du selbst einschätzen, welches Gerät zu deinem Auto passt.
Meine zwei Empfehlungen
Die HULKMAN Alpha85 ist laut Hersteller für Benziner bis 8,5 Liter und Diesel bis 6,0 Liter ausgelegt und hat damit genug Reserve für fast jeden Pkw, auch für große SUVs. Ein Display zeigt Ladestand und Betriebsstatus. Die Olvy Starthilfe-Powerbank ist die günstigere Wahl und bringt zusätzlich einen Luftkompressor für die Reifen mit. Eine Angabe zur maximalen Motorgröße macht der Hersteller allerdings nicht – für große Diesel greifst du deshalb besser zum stärkeren Modell.
Ein letzter Tipp: Lege das Gerät nicht einfach ins Handschuhfach und vergiss es. Lade es vor Winterbeginn vollständig und prüfe den Ladestand regelmäßig. Dann ist es da, wenn du es brauchst.